Historie

Vom Tanzcafé zum Fitnesstudio

Das Kurhaus Speckbüttel wurde 1895 eröffnet und diente als Tanzcafé und Veranstaltungsort für Konzerte mit bis zu 1.000 Besuchern. Nach dem 2. Weltkrieg diente das Gebäude Flüchtlingen als Unterkunft, später den Amerikanern als Jugendlcub. Zuletzt wurde das Parkhaus Speckbüttel vor allem für Veranstaltungen wie Abschlussbälle und Abifeiern genutzt. 2000 wurde der letzte Pachtvertrag nicht verlängert, und die Stadt als Inhaber suchte nach einem Investor. Einen weiteren Leerstand hätte die Baustubstanz und vor allem die „größte freitragende Stuckdecke Norddeutschlands“ nicht verkraftet.

Die Möllers spielten schon länger mit dem Gedanken, ein Fitnessstudio zu eröffnen, und das Parkhaus stellte die perfekte Immobilie dar. Das architektonisch beeindruckende Gebäude und die Stuckdecke wurden so vor dem Verfall gerettet. Das ehemalige Tanzparkett entpuppte sich als bauliche Herausforderung, denn es war lediglich auf herkömmlichen Rotsteinen ohne richtiges Fundament und Isolierung gebaut. Um das gesamte Gebäude vor Wasserschäden zu schützen, musste das gesamte Gemäuer verkieselt werden.

Zum 110. Geburtstag wurde im Jahr 2005 der Vitalclub eröffnet.